Stör (alle Arten der Familie Acipenseridae)

alle Arten der Familie Acipenseridae

Stör

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Stör – eine urtümliche Fischfamilie mit markanten Knochenplatten

Der Name Stör bezeichnet keine einzelne Fischart, sondern die Familie Acipenseridae mit rund zwei Dutzend heute lebenden Arten. Ein Artenporträt über alle Arten der Familie Acipenseridae muss deshalb zwischen gemeinsamen Familienmerkmalen und artspezifischen Details differenzieren. Sterlet, Sibirischer Stör, Russischer Stör, Europäischer Stör und Hausen unterscheiden sich deutlich in Größe, Verbreitung, Wanderverhalten und Nahrung. Hinzu kommen Hybriden, die besonders in Aquakulturen und bewirtschafteten Angelteichen vorkommen.

Störe gehören zu den Strahlenflossern und besitzen trotz ihres teilweise knorpeligen Skeletts keine nähere Verwandtschaft zu Haien. Gemeinsam sind ihnen die bodennahe Lebensweise, das unterständige Saugmaul, vier Barteln und fünf Reihen markanter Knochenplatten. Im deutschsprachigen Raum bezieht sich das Störangeln praktisch überwiegend auf bewirtschaftete Gewässer mit gezieltem Besatz. Die Fangmethoden solcher Anlagen lassen sich nicht auf die seltenen natürlichen Wanderbestände übertragen.

Merkmale und Bestimmung

Der Körper eines Störs ist langgestreckt, kräftig und im Querschnitt annähernd rund. Über Rücken, Flanken und Bauchseiten verlaufen fünf Längsreihen aus harten Knochenplatten, den sogenannten Scuta. Zwischen diesen Platten ist die Haut weitgehend schuppenlos. Bei jungen Fischen wirken die Knochenplatten häufig besonders scharf und ausgeprägt, während sie bei älteren und großen Exemplaren flacher erscheinen können.

Typisch sind der verlängerte Kopf, die vorgezogene Schnauze und vier Barteln auf der Unterseite des Rostrums. Dahinter liegt das zahnlose, unterständige Maul, das zum Fressen röhrenförmig vorgestülpt werden kann. Die relativ kleinen Augen sitzen seitlich am Kopf. Rücken- und Afterflosse befinden sich weit hinten, während der obere Teil der asymmetrischen Schwanzflosse deutlich länger als der untere ist. Diese heterocerke Schwanzform erinnert äußerlich an einen Hai, ist aber ein ursprüngliches Merkmal der Störartigen. Die grundlegenden Kennzeichen werden auch in den Artenporträts des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) beschrieben.

Die Grundfärbung reicht je nach Art, Alter und Gewässer von Grau und Braun über Oliv bis zu fast schwarzem Rücken. Flanken und Bauch sind meist heller. Eine sichere Artbestimmung erfordert mehr als die Farbe. Entscheidend können Form und Länge der Schnauze, Stellung und Ausprägung der Barteln, Lippenform, Anzahl der Knochenplatten und Körperproportionen sein. In Angelteichen erschweren Kreuzungen die Bestimmung zusätzlich. Ein Stör lässt sich dort anhand eines einzelnen Fotos deshalb nicht immer zuverlässig einer reinen Art zuordnen.

Lebensraum und Verbreitung

Störe sind ausschließlich auf der Nordhalbkugel heimisch. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst große Flusssysteme, Seen, Mündungsgebiete, Brackwasserzonen und flache Meeresbereiche Europas, Asiens und Nordamerikas. Viele Arten sind anadrome Wanderfische: Sie verbringen einen großen Teil ihres Lebens im Meer oder in Flussmündungen und ziehen zur Fortpflanzung in das Süßwasser. Andere Arten und Populationen bleiben dauerhaft in Flüssen und Seen. Die pauschale Vorstellung, jeder Stör müsse zwischen Meer und Fluss wandern, ist daher falsch.

Natürliche Wanderarten benötigen miteinander verbundene Lebensräume. Erwachsene Fische nutzen marine oder brackige Nahrungsgebiete, während Fortpflanzung und frühe Entwicklung in strömenden Flüssen stattfinden. Sandige und schlammige Flächen können ergiebige Nahrungsgründe sein, während erfolgreiche Laichplätze meist aus sauberem Kies, Geröll oder festem Gestein bestehen. Strömung, Sauerstoffgehalt, Temperatur und Abfluss bestimmen, welche Bereiche tatsächlich genutzt werden.

Historisch kamen im deutschen Nordseegebiet der Europäische Stör und im Ostseegebiet der Baltische Stör vor. Für beide Arten laufen langfristige Wiederansiedlungsprogramme in den Einzugsgebieten von Elbe und Oder. Das Bundesamt für Naturschutz beschreibt sie als ehemals bedeutende Wanderfische der norddeutschen Flüsse.

In bewirtschafteten Teichen herrschen andere Bedingungen. Dort leben häufig Sibirische Störe, Sterlets, Russische Störe oder Hybriden ohne vollständiges natürliches Wanderverhalten. Sie nutzen tiefe Rinnen, gleichmäßige Uferkanten, Zuläufe und wiederkehrende Routen über dem Gewässergrund. Hindernisfreie Flächen mit einem guten Angebot an Bodennahrung werden regelmäßig abgesucht.

Nahrung und Verhalten

Störe ernähren sich überwiegend von Organismen, die sie am oder im Gewässergrund finden. Zum natürlichen Nahrungsspektrum gehören Würmer, Insektenlarven, kleine Krebstiere, Flohkrebse, Schnecken und Muscheln. Größere Arten und ältere Exemplare können zusätzlich Fische, Fischlaich oder andere größere Beutetiere aufnehmen. Besonders der Hausen ist stärker auf Fischnahrung ausgerichtet als viele kleinere Acipenser-Arten.

Bei der Nahrungssuche gleitet der Stör dicht über den Boden. Seine Barteln und weitere empfindliche Sinnesorgane erfassen Berührungsreize, Gerüche und Bewegungen. Wird ein geeignetes Beutetier lokalisiert, stülpt der Fisch sein Maul vor und saugt Nahrung zusammen mit Wasser und feinem Sediment ein. Zähne besitzt er nicht. Das erklärt, weshalb weiche, kompakte und leicht einsaugbare Störköder häufig besser funktionieren als sperrige Köder mit einer unnatürlichen Form.

Aktivität und Fresszeiten sind nicht für die gesamte Familie einheitlich. In klaren, stark besuchten Angelteichen können Störe bevorzugt in der Dämmerung und nachts fressen. In trübem Wasser oder bei gleichmäßigen Temperaturen bleiben sie teilweise auch tagsüber aktiv. Bei großer Wärme wird nicht allein die Temperatur entscheidend, sondern vor allem die verfügbare Sauerstoffmenge. Im Winter sinkt der Stoffwechsel, dennoch können Störe während stabiler Wetterphasen weiterhin Nahrung aufnehmen. Starre Aussagen über eine grundsätzlich beste Tageszeit oder Wassertemperatur sind deshalb fachlich nicht haltbar.

Fortpflanzung und Wachstum

Alle Störarten laichen im Süßwasser. Wandernde Arten steigen dafür aus Meeren, Mündungsgebieten oder Seen in größere Flüsse auf. Steigender Abfluss, passende Wassertemperaturen und geeignete Strömungsverhältnisse können den Beginn der Wanderung und das Ablaichen auslösen. Die Weibchen geben eine große Zahl klebriger Eier über festem, sauerstoffreichem Untergrund ab. Nach der äußeren Befruchtung haften die Eier zwischen Kies und Geröll. Eine Brutpflege findet nicht statt.

Nach dem Schlupf halten sich die Larven zunächst in den Zwischenräumen des Substrats auf. Später werden sie teilweise mit der Strömung flussabwärts verdriftet und suchen geeignete Aufwuchsgebiete auf. Die genaue Dauer der Süßwasserphase unterscheidet sich stark zwischen den Arten. Bei anadromen Stören verbringen Jungfische häufig mehrere Jahre in Flüssen und Brackwasserzonen, bevor sie weiter in marine Lebensräume wandern.

Störe wachsen vergleichsweise langsam, können aber sehr alt und bei einigen Arten außergewöhnlich groß werden. Der Sterlet bleibt deutlich kleiner als Europäischer Stör, Weißer Stör oder Hausen. Geschlechtsreife Tiere entstehen häufig erst nach vielen Jahren, wobei Weibchen in der Regel später reif werden als Männchen. Erwachsene Störe laichen außerdem nicht in jedem Jahr. Die Kombination aus spätem Reifealter, langen Abständen zwischen erfolgreichen Laichzügen und hoher Lebenserwartung macht Bestände gegenüber dem Verlust erwachsener Tiere besonders empfindlich.

Bedeutung für Angler

Ein Stör ist kein schneller Raubfisch, entwickelt am Haken aber enorme Ausdauer und gleichmäßigen Druck. Typisch sind kraftvolle Fluchten entlang des Gewässergrundes, plötzliche Richtungswechsel und Phasen, in denen der Fisch scheinbar unbeweglich liegen bleibt. Größere Exemplare können anschließend erneut beschleunigen oder an der Oberfläche rollen und springen. Die Größe des Fisches wird deshalb während der ersten Minuten häufig unterschätzt.

Erfolgreiches Störangeln setzt ein Verständnis seiner Nahrungssuche voraus. Statt den gesamten Teich wahllos mit Ködern zu belegen, sollte der Angler wiederkehrende Zugrouten und Fressbereiche erkennen. Ein sauber am Boden angebotener Köder, eine sensible Bissanzeige und ausreichend Geduld sind wichtiger als komplizierte Montagen. Da in Angelanlagen unterschiedliche Arten und Hybriden schwimmen können, müssen Ködergröße und Gerät am tatsächlich vorhandenen Bestand ausgerichtet werden.

Angelmethoden

Die klassische Methode ist eine einfache Grundmontage. Bei einer Durchlaufmontage kann der Stör den Köder aufnehmen, ohne sofort das volle Gewicht des Bleis zu spüren. Das Blei sollte nur so schwer sein, dass die Montage am gewünschten Platz bleibt. In stehenden Gewässern genügt häufig ein vergleichsweise geringes Gewicht, während Strömung oder große Wurfweiten eine stabilere Montage erfordern.

Ein Futterkorb kann sinnvoll sein, wenn eine kleine Menge Lockfutter unmittelbar am Hakenköder angeboten werden soll. Dabei sollte kein großflächiger Futterplatz entstehen, auf dem der Stör zahlreiche Partikel aufnehmen kann, ohne den eigentlichen Köder zu finden. Eine Feeder- oder Quivertip-Rute zeigt vorsichtige Bewegungen gut an. Bei größeren Fischen bietet eine kräftige Karpfenrute mehr Reserven.

Pellets und feste Köder lassen sich an einer Haarmontage präsentieren. Dadurch bleibt die Hakenspitze frei, während der Köder beim Einsaugen direkt in das Maul gelangt. Würmer, Garnelen und weiche Fischstücke werden besser unmittelbar am Haken befestigt. In sehr flachen Gewässern kann auch eine Posenmontage funktionieren, sofern der Köder zuverlässig auf dem Grund liegt. Entscheidend ist nicht die sichtbare Pose, sondern eine störungsarme Präsentation in der tatsächlich genutzten Wasserschicht.

Köder und Köderpräsentation

Würmer gehören zu den verlässlichsten Stör Ködern, weil sie weich, geruchsintensiv und leicht einzusaugen sind. Ein einzelner großer Tauwurm oder ein kompaktes Bündel kleinerer Würmer kann je nach Fischgröße passend sein. Garnelen, Muschelfleisch und kleine Fischstücke sprechen besonders größere oder stärker tierisch fressende Exemplare an. Der Köder muss frisch und so befestigt sein, dass er Würfe und Kontakte mit Kleinfischen übersteht.

Fischmehlhaltige Pellets sind in vielen bewirtschafteten Anlagen wirksam, weil die dort gehaltenen Störe vergleichbare Futtermittel kennen. Käse ist keine natürliche Störnahrung, kann durch Fett, Salz und intensiven Geruch dennoch als Reizköder funktionieren. Seine Wirkung ist anlageabhängig und kein biologisches Familienmerkmal. Eine feste Sorte lässt sich am Haar anbieten, während weicher Käse schnell vom Haken fällt.

Der Köder sollte kompakt bleiben und das Maul des erwarteten Fisches nicht überfordern. Überdimensionierte Angebote erschweren das Einsaugen und führen häufiger zu Fehlbissen. Auf weichem Schlamm kann ein leicht ausbalancierter Köder sinnvoll sein, der unmittelbar über dem Sediment liegt und nicht darin versinkt. Eine aggressive Köderführung ist unnötig. Störe suchen den Grund selbstständig ab; entscheidend sind Platzierung, Geruch und eine natürliche Größe.

Geräteempfehlung

Für kleinere Sterlets und mittelgroße Störe in hindernisarmen Teichen reicht häufig eine kräftige Feeder- oder Karpfenrute. Bei größeren Fischen ist eine etwa 3,00 bis 3,60 Meter lange Karpfenrute mit ausreichender Kraftreserve die zuverlässigere Wahl. Die Rolle benötigt eine fein arbeitende Bremse und genügend Schnurfassung, da ein großer Stör lange, gleichmäßige Fluchten entwickeln kann.

Eine abriebfeste monofile Hauptschnur mit ungefähr 0,32 bis 0,40 Millimetern Durchmesser deckt viele typische Angelsituationen ab. Bei sehr großen Fischen, Hindernissen oder weiten Distanzen muss das gesamte System entsprechend stärker ausgelegt werden. Geflochtene Schnur überträgt Bisse direkt, besitzt jedoch kaum Dehnung. Ein ausreichend langer monofiler oder abriebfester Vorfachabschnitt kann harte Fluchten abfedern und schützt den Fisch vor direktem Kontakt mit dünnem Geflecht.

Der Einzelhaken muss zur Ködergröße passen, stabil und sehr scharf sein. Für typische Naturköder und Pellets kommen je nach Drahtstärke und erwartetem Fisch meist Größen zwischen 2 und 8 infrage. Ein groß dimensionierter, knotenloser Kescher und eine lange, feuchte Abhakmatte erleichtern die Versorgung des langgestreckten Fisches. Grobes Netzmaterial ist ungeeignet, weil sich die Knochenplatten darin verhaken können. Beim Anheben muss der Körper vollständig und waagerecht unterstützt werden.

Hotspots und Fangstrategie

In Angelteichen ziehen Störe häufig wiederkehrende Bahnen. Besonders interessant sind der Fuß einer Uferkante, Übergänge zwischen hartem und weichem Gewässergrund, tiefere Rinnen sowie Bereiche mit regelmäßigem Wasseraustausch. Zuläufe und sauerstoffreiche Zonen gewinnen bei warmem Wasser an Bedeutung. Weite Würfe sind nicht automatisch erfolgreicher, denn viele Störe folgen direkt vor dem Ufer einer gut ausgeprägten Bodenkante.

Springende oder an der Oberfläche rollende Fische können Hinweise auf eine Route geben, markieren aber nicht zwingend einen aktuellen Fressplatz. Aussagekräftiger sind wiederholte Schnurkontakte, aufsteigende Sedimentblasen und Bewegungen, die mehrfach entlang derselben Linie auftreten. Solche Zeichen sollten über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, da auch Karpfen und andere bodenfressende Arten ähnliche Spuren verursachen.

Ein kleiner, konzentrierter Futterplatz ist meist sinnvoller als eine große Futtermenge. Einige zerkleinerte Pellets, Wurmstücke oder geringe Mengen fischmehlhaltigen Futters können den Stör verlangsamen, ohne ihn zu sättigen. Bleiben an einem grundsätzlich aktiven Tag über längere Zeit selbst Schnurkontakte aus, bringt ein Platzwechsel häufig mehr als ein ständiger Köderwechsel. Erfolgreiche Fangstrategien orientieren sich an beobachtbaren Bewegungsmustern und nicht an pauschalen Uhrzeiten.

Kulinarische Bedeutung

Störfleisch ist fest, hell bis leicht rosafarben und besitzt nur wenige störende Gräten, weil große Teile des Skeletts aus Knorpel bestehen. Der Fettgehalt und Geschmack unterscheiden sich je nach Art, Größe, Fütterung und Aufzucht. Das Fleisch eignet sich zum Räuchern, Grillen, Braten und schonenden Garen. Zu hohe Temperaturen oder lange Garzeiten können es trocken und faserig machen.

Besonders bekannt ist der unbefruchtete Rogen verschiedener Störarten, der zu Kaviar verarbeitet wird. Die Bezeichnung Störkaviar umfasst Produkte unterschiedlicher Arten und Qualitäten. Im heutigen Handel stammen Störfleisch und Kaviar überwiegend aus Aquakulturen. Speisefische aus professioneller Aufzucht sind kulinarisch und hinsichtlich ihrer Herkunft klar von den stark gefährdeten natürlichen Beständen zu trennen.

Naturschutz und ökologische Rolle

Störe gehören weltweit zu den besonders stark gefährdeten Fischgruppen. Nach der 2022 veröffentlichten Neubewertung hat sich der Zustand zahlreicher Störarten seit 2010 weiter verschlechtert. In Europa gelten alle acht vorkommenden Arten als gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Als wesentliche Ursachen gelten die frühere intensive Befischung, die Zerschneidung großer Flusssysteme, der Verlust geeigneter Laichplätze, Gewässerverschmutzung und klimatisch bedingte Veränderungen der Flüsse. Eine fachlich passende Zusammenfassung stellt das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei bereit.

Besonders problematisch ist die Unterbrechung der natürlichen Wanderrouten. Viele Störarten verbringen einen Teil ihres Lebens in Meeres- oder Brackwassergebieten, müssen zur Fortpflanzung jedoch geeignete Bereiche großer Flüsse erreichen. Staustufen, veränderte Abflussverhältnisse und verschlammte Kiesflächen können verhindern, dass ausgewachsene Tiere ihre Laichplätze erreichen oder sich dort erfolgreich fortpflanzen. Aufgrund der späten Geschlechtsreife und der mehrjährigen Abstände zwischen den Laichzügen erholen sich geschwächte Bestände nur sehr langsam.

In Deutschland wird versucht, den Europäischen Stör im Einzugsgebiet der Elbe und den Baltischen Stör im Einzugsgebiet der Oder wiederanzusiedeln. Ziel sind langfristig eigenständig reproduzierende Bestände. Maßnahmen zur Verbesserung der Durchgängigkeit, Flussdynamik und Strukturvielfalt dienen dabei nicht nur den Stören. Auch andere Wanderfische und strömungsgebundene Fischarten mit vergleichbaren Lebensraumansprüchen können davon profitieren. Aktuelle Angaben zu den deutschen Wiederansiedlungsprogrammen veröffentlicht das Bundesamt für Naturschutz.